Nachhaltigkeit bedeutet, Entscheidungen zu treffen, die langfristig tragfähig sind und Ressourcen schonen. Dieser Ansatz trifft nicht nur auf die Umwelt zu – er gilt auch für dich und deine Gesundheit.
Ein nachhaltiger Lebensstil beginnt nicht erst im Aussen, sondern bei dir selbst. Indem du bewusst auf deinen Körper, deinen Kopf und dein Umfeld achtest, legst du den Grundstein für dein eigenes Wohlbefinden. Wer seine Ressourcen sinnvoll einteilt hat mehr Energie, Zufriedenheit und Balance im Alltag.
Kleine Gesten, nachhaltige Wirkung
Mal ehrlich: Wer hat nicht schon mal die Mittagspause geopfert, das Durchatmen an der frischen Luft gestrichen oder ein nettes Gespräch im Gang etwas ruppig abgeblockt? Kurzfristig mag das effizient wirken – langfristig ist es jedoch alles andere als hilfreich.
Weder du noch dein Umfeld profitiert auf die lange Sicht davon. Damit es dir und den Menschen um dich herum auf Dauer gut geht, sind alltagstaugliche, umsetzbare und gesundheitsfördernde Gewohnheiten für Kopf, Körper und Zwischenmenschliches notwendig.
Ganzheitliche Gesundheitsförderung
Nachhaltige Gesundheitsförderung bedeutet nicht, bis zum Umfallen zu trainieren oder stundenlang zu meditieren. Es geht auch um eine soziale Komponente. Einige Ideen aus diesem Bereich?
- Mach ehrliche Komplimente
- Biete Hilfe an
- Frage nach, wie es deinem Gegenüber geht
Diese kleinen Gesten der Aufmerksamkeit kosten dich nichts, ausser etwas Zeit und sorgen dafür aber für Zufriedenheit bei anderen und sogar bei dir selbst. Studien zeigen: Menschen, die anderen Gutes tun, schütten Glückshormone aus. Win – Win, sagen hier die Betriebswirtschaftler.
Bildschirm aus – Natur an
Auszeiten im Grünen helfen dir, dich mental von der Arbeit zu lösen. Schon fünf Minuten frische Luft oder eine ausgedehntere Tour zu Fuss oder mit dem Bike am freien Tag können Wunder wirken. Die sogenannten „Green Exercises“ schonen deine Ressourcen indem sie die Erholung fördern und du mit neuer Energie deine To-Dos angehen kannst.
Das ist keine Erfindung aus dem digitalen Zeitalter. Ein Beispiel aus der Antike gefällig? Die Griechen führten gemäss Erzählung Besprechungen oft im Gehen durch – am besten im Freien. Schon sie merkten, dass Bewegung und Natur den Geist beflügeln, die Stimmung steigern und produktives Denken fördern. Also, wenn es im Sitzungszimmer mal stockt: Raus an die frische Luft!
„Old but Gold“: Aktiv zur Arbeit
Zu Fuss oder mit dem Fahrrad zur Arbeit zu gehen, ist ein Klassiker, der nie an Wirkung verliert. Dein Arbeitsweg wird so zu einer regelmässigen Bewegungseinheit, die nicht nur deinen Körper stärkt, sondern auch den Kopf aktiviert. Zudem sorgt sie für einen klaren mentalen Schnitt zwischen Arbeit und Freizeit – und die Umwelt freut sich auch.
Bring die Natur ins Büro
Grünflächen und Pflanzen am Arbeitsplatz fördern Entspannung, heben die Stimmung und schaffen Raum für kreative Gedanken. Die Tipps mögen einfach wirken, aber genau darin liegt ihr Potenzial.
Routinen entwickeln
Der Schlüssel zur nachhaltigen Umsetzung liegt in kleinen Schritten: Geduld, Mut und Kreativität helfen dir, Routinen aufzubauen. Rückschläge gehören dazu – wichtig ist, dass du am langfristigen Plan festhältst.
Fazit
Nachhaltigkeit beginnt bei dir. Pflege dich selbst, achte auf dein Umfeld und integriere kleine, wirkungsvolle Gewohnheiten in deinen Alltag. Dein Körper, dein Geist, dein soziales Umfeld und deine Umwelt werden es dir danken.

Autor: Niklaus Jud