Mach mal Pause!

In unserer modernen und schnelllebigen Welt neigen wir nicht selten dazu, uns in unsere Arbeit zu vertiefen, Dinge möglichst schnell erledigen zu wollen und uns keine Zeit für Pausen zu nehmen. Dabei vergessen wir oft die Bedeutung von Pausen für unsere Produktivität, unsere Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden. Weshalb es so wichtig ist, dass wir uns in unserem Arbeitsalltag regelmässig eine Pause gönnen, erfährst du in diesem Beitrag.

Körperliche Erschöpfung, wie wir es bei einem intensiven Training erfahren, macht sich klar bemerkbar und kann schlecht ignoriert werden. Anders sieht es bei der geistigen Erschöpfung aus. Diese zeigt sich weniger offensichtlich und kann über längere Zeit hinweg verdrängt werden, selbst wenn unsere Leistungsfähigkeit schon längst nachgelassen hat und unsere Gesundheit unter der Erschöpfung leidet. Um einer Erschöpfung mit langfristigen Folgen entgegenzuwirken, ist es wichtig, dass wir Pausen zu einem festen Bestandteil unseres Arbeitsalltags machen. Oft haben schon kurze Pausen, so genannte Mikropausen, einen positiven Effekt auf unsere Wohlbefinden, die Produktivität und Konzentrationsfähigkeit. Regelmässig kurze Pausen durchzuführen, zeigt zudem eine stressreduzierende Wirkung. Aber nicht nur unsere psychische Gesundheit profitiert von den regelmässigen Pausen. Auch die physische Gesundheit kann verbessert werden, wenn die Mikropausen sinnvoll gestaltet werden. 


Gestaltung effektiver Pausen

Wie die Pausen gestaltet werden sollten, um einen möglichst grossen Nutzen in kurzer Zeit zu erzielen und wie du es schaffst, dass die Pausen nicht mehr vergessen gehen, wird im Folgenden erläutert: 

  • Damit die Pause nicht vergessen geht, können Rituale helfen. Triff dich beispielsweise immer zur selben Zeit mit deinen Arbeitskolleg*innen für die Kaffee-Pause oder den Spaziergang um das Bürogebäude. Oder noch besser: Kombiniere Kaffeepause und Spaziergang und hole dir einen Kaffee zum Mitnehmen.
  • Ein weiterer Tipp: stelle dir einen Pausen-Timer. Dieser erinnert dich beispielsweise alle 30 Minuten daran, kurz durchzuatmen, den Blick vom Bildschirm zu lösen oder mal wieder aufzustehen und dich zu strecken.
  • Versuche die Pause möglichst medienfrei zu gestalten und schau stattdessen mal aus dem Fenster statt auf den Bildschirm oder unterhalte dich mit deinen Arbeitskolleg*innen.
  • Bewegung und frische Luft sind das beste Mittel, um den Kopf zu lüften und dem Körper etwas Gutes zu tun. Mache also einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft oder falls die Zeit mal nicht reicht, helfen auch ein paar Stretches am Bürotisch mit geöffnetem Fenster.
Bewegung an der frischen Luft als effektive Pause

Autorin: Alina Tamo

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