Das Ausdauertraining

Unter Ausdauertraining verstehen wir Belastungsformen, welche die Atemfrequenz und den Puls erhöhen sowie einen Grossteil der Muskelgruppen aktivieren. Sie entwickeln oder erhöhen die Fähigkeit, über einen ausgedehnten Zeitraum Leistung zu erbringen.

Um die Ausdauer zu trainieren sind alle Sportarten geeignet, die möglichst viel Muskelmasse beanspruchen. Zu den Klassikern gehören Laufen, Radfahren, Schwimmen, Wandern und viele andere Outdoor-Sportarten. Was aber wenn das Wetter  zu garstig, die Temperaturen zu tief oder der Tagesanbruch noch zu weit weg ist? Dann bietet sich eine Session auf einem Trainingsgerät für das Herz-Kreislauf-System zu Hause oder im Gym an.

Neben dem Vorteil, dass das Training nicht von den äusserlichen Bedingungen beeinflusst wird, können auf dem Ergometer die Idealbedingungen geschaffen werden, um die gewünschten Intensitätsbereiche zu erreichen. Wie lange die Steigung dauert und gegen welchen Widerstand wir kämpfen wollen, kann einfach und zuverlässig über Knopfdruck gesteuert werden. Wir sind nicht abhängig vom Gegenwind, vom Verkehr auf der Strasse oder der Beschaffenheit des Geländes. Der einzige Störfaktor ist deine Motivation.

Damit du weisst, womit du deine Outdoor-Einheit am besten ersetzen kannst, haben wir dir die beliebtesten Trainingsgeräte mit ihren Vor- und Nachteilen zusammengestellt.

Der Fahrrad Ergometer

Er ist wohl der Klassiker unter den Hometrainern und das älteste Fitnessgerät für zu Hause. Das Fahrrad ist ideal geeignet für Einsteiger, Personen mit Gelenkbeschwerden oder Menschen mit Übergewicht. Durch die runden Bewegungen, werden Überlastungen von Fuss-, Knie- und Hüftgelenk vermieden. Beansprucht wird vor allem die Beinmuskulatur. Das reduziert im Vergleich zu anderen Geräten natürlich den Kalorienverbrauch. Sein Herz-Kreislauf-System effizient zu trainieren ist allerdings auch damit bestens möglich.

Crosstrainer

Der Crosstrainer gehört zu Recht zu den Lieblingen im Cardio-Training. Durch die Kopplung von Bein- und Armtraining sorgt das Tool für ein effektives Ganzkörpertraining. Dank des harmonischen und fliessenden Bewegungsablaufes bietet auch dieser ein besonders gelenkschonendes Training für jedes Leistungsniveau. Obwohl die Bewegung dem Laufen nahe kommt, gibt es wichtige Unterschiede, wie zum Beispiel das Entfallen von Schlägen beim Aufprall des Fusses. Durch die Einbindung des Oberkörpers wird zudem die Arm-, Schulter- und Rückenmuskulatur stärker beansprucht als beim Laufen.

Rudergeräte

Rudern ist keine Sportart, welche nur die Arme und den Oberkörper beansprucht. Wer die richtige Technik beherrscht, der rudert von Kopf bis Fuss. Ein kräftiger Abstoss mit den Beinen, ein stabiler Zug im Rumpf und zum Abschluss ein starker Zug zur Brust. Diese drei Phasen sorgen für ein ausgewogenes Ganzkörpertraining mit einem hohen Kraftanteil. Es werden alle grossen Muskelgruppen durch die Bewegungsphasen in Anspruch genommen. Um alles aus dem Rudergerät zu holen, ist sicherlich eine gute Rumpfmuskulatur wichtig. Die notwendige Kraft muss stufenweise aufgebaut werden.

Laufbänder

Laufbänder sind nicht nur für Marathonläufer geeignet. Wer sich noch nicht an eine Joggingrunde auf dem Band traut, der kann den Einstieg mit Walking machen. Um die Intensität zu steigern, braucht es nicht zwingend mehr Tempo. Mehr Steigung führt ebenfalls dazu, dass das Herz höher schlägt und der Kalorienverbrauch zunimmt. Das «Gehen» hat bei entsprechender Steigung zudem den Vorteil, dass die Gelenke und die Wirbelsäule weniger belastet werden.

Verglichen mit dem Crosstrainer, dem Rudergerät oder dem Airbike wird der Oberkörper deutlich weniger gekräftigt. Dafür ist es für Läufer möglich, durch ein erhöhtes Lauftempo für die Muskulatur neue Reize zu setzen.

Airbike

Das Airbike ist eine Kombination aus Crosstrainer und Fahrrad. Es ist ein Fahrradergometer, der zusätzlich mit beweglichen Armgriffen ausgestattet ist. Diese Kombi macht das neue Fitnesstool perfekt für ein umfassendes Ganzkörpertraining. Das Gerät für Einsteiger sowie Top-Athlethen wird spannend gemacht, indem die Vorteile vom Fahrrad und dem Crosstrainer  verknüpft werden. Der Widerstand richtet sich dabei nach der Bewegungsintensität. Damit bestimmt der Nutzer durch seine Bewegung, wie intensiv das Training werden soll.

Stairmaster

Wie das Airbike, gehört auch der Stairmaster zu jenen Tools, die in den jüngeren Jahren an Aufmerksamkeit gewonnen haben. Die Rolltreppe ist out, Treppensteigen ist jetzt in. Die Treppe an Ort ist nicht nur gut für die Kondition und den Kalorienverbrauch. Schritt für Schritt formt sie auch die Oberschenkel und den Po. Das Training für alle Leistungslevels wird auch hier durch unterschiedliche Schrittlängen und Intensitätsstufen möglich gemacht. Im Vergleich zu anderen Geräten ist der Spielraum an Tempovariationen sicher etwas geringer.

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