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SMART formulieren – in Sport und Beruf ans Ziel

Kennst Du das? Es gibt etwas, was Du unbedingt schaffen willst. Du hast es fest vor und investierst auch richtig Energie in die Sache. Trotzdem will es nicht recht klappen mit dem Vorhaben. Die Ergebnisse bleiben weit hinter Deinen Vorstellungen zurück, obwohl anfangs doch alles so gut aussah! Woran kann das liegen? Hier wollen wir erklären, wie man SMART formulieren und damit zum Erfolg gelangen kann!

Falls ein Projekt unter einem Mangel an Kapital oder anderen Ressourcen nicht gedeihen will, ist das nachvollziehbar. In der Realität ist es aber nicht der Hauptgrund, warum Dinge scheitern. Ganz vorn bei den Ursachen liegt etwas anderes:

Unklares Formulieren der Ziele!

Nehmen wir mal Beispiele: „Ich will meinen Umsatz steigern.“ oder auch „Ich will fitter werden/Gewicht verlieren/gesünder leben.“ Allesamt Ziele, die sich jeder von uns schon mal gesetzt hat. Und in der Regel nicht erreicht…

Warum ist das so? Wenn Du Dir diese Zielsetzungen anschaust, dann siehst Du auf den zweiten Blick, dass sie nicht konkret genug sind. Die Formulierungen sind schwammig und Du kannst, sobald Du Dich auf den Weg machst, keine Erfolge messen.

Um wie viel willst Du den Umsatz steigern? In welchen Bereichen? Innerhalb welcher Zeitspanne? Wie viel Gewicht willst Du verlieren? Welche sportliche Leistung strebst Du an?

Hier wollen wir Dir zeigen, wie Du ein Ziel so formulierst, dass es auch wirklich erreichen kannst. Eine einfache Methode, um ein Ziel zu formulieren, ist die SMART(S)-Methode aus „The mental game plan“ nach Bull, Albinson und Shambrook (1996). Nach dieser Methode sind folgende Punkte für die Zielformulierung relevant. Formuliere Dein Ziel …

Spezifisch (konkret und präzise formuliert)

Messbar (bspw. für Feedback)

Attraktiv (reizvoll, herausfordernd)

Realistisch (Ziele müssen erreichbar sein)

Terminierbar (kurz-, mittel- oder langfristige Ziele; schafft Verbindlichkeit, ermöglicht Strategieanpassungen)

Selbstbestimmt (an Bedürfnissen orientiert) sein.

Suche nach wirklich präzisen Formulierungen für Dein Ziel. Und dann hänge es Dir irgendwo auf, wo Du es wirklich immer vor Augen hast! Wenn es Dir Spaß macht und weiterhilft, kannst Du auch ein Bild dazu zeichnen, etwa von einer Laufstrecke mit Etappen, die Du nach und nach ausfüllst, sobald Du in deinem sportlichen, beruflichen oder privaten Projekt weiterkommst. Dabei kann es sich auch wirklich um das Bild deiner wöchentlich länger werdenden Laufstrecke handeln.

Und hier sind einige ganz konkret formulierte Beispiele für Ernährungs- oder Bewegungsziele:

Ich halte mich strikt an die BodyCodeDiät und ernähre mich in den nächsten 8 Wochen danach.“

Ich mache in den nächsten 8 Wochen jeden Tag mindestens 5’000 Schritte und trainiere zusätzlich 5x pro Woche mindestens 20 Minuten auf dem Hometrainer zu Hause.“

Ich besuche dreimal pro Woche ein Gruppentraining.“

Ich halte mich an den Diätplan von meinem Personal Trainer Nik.“

Probier es aus – und teile Deine Erfahrungen mit uns und den anderen Lesern!

Was ist die „Waist-to-Height-Ratio“ eigentlich?

Taillenumfang im Verhältnis zur Körpergröße – ein erstaunlich treffsicherer Wert

Wenn es um die Messung vor allem des Bauchfettanteils geht, ist die sogenannte „Waist-to-Height“ Relation eine der akkuratesten und dabei einfachen Messmethoden. Der Taillenumfang – gemessen auf der Höhe des Bauchnabels bei entspanntem Ausatmen – wird in Relation zur Körpergröße gesetzt. Der Vorteil: Die Methode gibt Aufschluss über die Verteilung des Körperfettes, vor allem des gefährlichen Bauchfettes.

Am Beispiel einer durchschnittlich großen und schweren Frau sieht das so aus: 75 / 167 = 0.45 WHtR

Auch das Alter wird berücksichtigt

Der so entstandene Wert wird dabei noch unter dem Gesichtspunkt des Alters betrachtet. Die WHtR gilt nach neuesten Resultaten aus der Forschung als aussagekräftigster Wert, mit dem sich gesundheitliche Risiken auf der Basis von Übergewicht bestimmen lassen. Für Menschen unter 40 Jahren ist ein WHtR von mehr als 0.5 kritisch, für Personen zwischen 40 und 50 Jahren liegt der gefährliche Wert zwischen 0.5 und 0.6, und für Menschen über 50 wird es bei mehr als 0.6 riskant.

Die folgende Tabelle gibt Richtwerte für die WHtR an:

WHtR

Vorteile des WHtR

  • Es handelt sich um eine rasche,kostengünstige Messmethode, die jeder selbst vornehmen kann.
  • WHtR misst lediglich über den Taillenumfang das Fett am Bauch und erlaubt so recht genauen Aufschluss über das Viszeralfett.
  • Einfacher und genauer als die Hüft-Taillen-Ratio oder WHR. Die Körpergröße bleibt weitgehend gleich und die Formel eignet sich für Menschen ungeachtet ihrer Größe oder ihres Alters.

Einschränkungen des WHtR

  • Die Messmethode liefert keine genauen Werte über die Verteilung von Fett- und Muskel- bzw. Knochenmasse.
  • Für Menschen mit Body-Mass-Index von 35+ ist die Messung oft erschwert.

Mehr über den Körperfettanteil (KFA) oder den Bodymassindex (BMI) in unserem Blog!

 

 

Der Start ins neue Jahr mit den üblichen guten Vorsätzen – ein Gastbeitrag von Bettina Höchli.

Was Neujahr, dein Geburtstag und der Montag mit deinem Fitnesstraining zu tun haben

Wann hast du dir das letzte Mal vorgenommen, häufiger zu trainieren? Nach den letzten Ferien? An der Eröffnung von UNIK Training? Zu Neujahr? An deinem letzten Geburtstag? Die weltweite Verbreitung von Neujahrszielen deutet darauf hin, dass viele Menschen ihre Vorsätze eher in Angriff nehmen, wenn ein Neuanfang ansteht, als an einem ganz gewöhnlichen Tag. Dies lässt sich wunderbar an der Häufigkeit von gesuchten Begriffen in Google beobachten: Alle Jahre wieder schnellt das Interesse an „Fitness“ und „Diet“ am 1. Januar hoch.

Gute Vorsätze bei Google

Bild: Der Neuanfang als Motivationsspritze: Wie häufig in Google nach den Begriffen „Fitness“ und „Diet“ gesucht wird: Die Peaks treten zuverlässig immer Anfang Januar auf.

Google Suche im zeitlichen Verlauf

Quelle: www.trends.google.com

Dass wir unsere Vorsätze eher zu einem Neuanfang in Angriff nehmen, anstatt an einem gewöhnlichen Tag, wird auch als «Fresh-Start-Effect» bezeichnet. Ein Grund für diesen „Fresh-Start-Effect“ liegt darin, dass wir unsere Identität in drei zusammenhängenden Teilen wahrnehmen: Unser vergangenes Selbst, unser gegenwärtiges Selbst und unser zukünftiges Selbst. Die Verbindung unseres vergangenen Selbst mit unserem zukünftigen Selbst kann durch einen wahrgenommenen Neuanfang beeinflusst werden. Durch einen Neuanfang fühlen wir uns etwas weniger stark mit unserem alten Selbst verbunden – was uns motivieren kann, neue Wünsche und Ziele in Angriff zu nehmen und uns nicht durch unser vergangenes, unmotiviertes und bequemes Selbst daran hindern zu lassen. Hat der erste Versuch nicht geklappt? War ich oft unmotiviert und das Sofa zu bequem, um meinen Trainingszielen nachzugehen? Egal: Dies war das alte Selbst! Durch den Neuanfang wird der Übergang zum zukünftigen Selbst signalisiert – das ideale Selbst, welches genügend Motivation hat, die Ziele und Wünsche in Angriff zu nehmen.

Das neue Jahr als frischer Start

Im Beispiel der Neujahrsziele dient das neue Jahr als Trennwand: Alles was vor Neujahr eintritt wird als ähnlich zum alten Selbst wahrgenommen – alles was danach geplant ist, wird dem zukünftigen, idealen Selbst zugeschrieben. Und dadurch wirkt das Neujahr als sehr motivierend, um Vorsätze und Ziele endlich in Angriff zu nehmen.

Dieser „Fresh-Start-Effect“ beschränkt sich aber längst nicht auf Neujahr: Jedes zeitliche Ereignis kann als „Fresh-Start“ wahrgenommen werden. Eine Forschergruppe um Katherine Milkman hat die Google Trends Daten noch etwas genauer unter die Lupe genommen: Die Suchanfragen zum Begriff „diet“ gingen auch jeweils zu Beginn der Woche, zu Beginn des Monats oder nach nationalen Feiertagen und Ferien wieder hoch. Bei neutralen Vergleichsbegriffen wie „Wetter“ war dies nicht der Fall. Studien zu Fitnesstrainings zeigen ein ähnliches Bild: Studenten das Uni-Fitness vermehrt am Anfang des Semester, nach ihren Geburtstagen und sogar am Anfang der Woche besucht haben.

Vom Umzug, über einen Jobwechsel, dem Start ins neue Semester, dem eigenen Geburtstag bis zum Start in die neue Woche: Alle diese Ereignisse können eine zeitliche Trennung zwischen vorher und nachher markieren und helfen uns so, unsere Motivation anzukurbeln und unsere Ziele in Angriff zu nehmen. Alles was du tun musst, ist, diese Gelegenheiten zu erkennen.

Bettina Hoechli

Autorin: Bettina Höchli, seit 2015 Doktorandin (SNF), Institut für Marketing und Unternehmensführung, Abteilung Consumer Behavior (Lehrstuhl: Prof. Dr. Messner), Universität Bern.
bettina.hoechli@imu.unibe.ch

Krafttraining oder Ausdauertraining?

Welche Art von Training ist für dich das Richtige? Braucht es auf dem Weg zur perfekten Fitness harte Intervall-Sets, das Heben schwerer Gewichte oder beeindruckende Bewegungskoordination? Wenn es um das Erreichen eines hohen Fitnesslevels geht, dann gehören alle Komponenten dazu. Der Grundgedanke von Fitness ist die Verbesserung der Bereiche Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination insgesamt. Ein ausgewogenes Training aller Komponenten bildet die Basis. Allerdings werden wohl häufig Schwerpunkte gesetzt. Diese entsprechen persönlichen Vorlieben, der individuellen Ausgangslage und dem Ziel im Sport oder Alltag. Das heißt die Zeit, die in die einzelnen Trainingsbereiche investiert wird, richtet sich nach dem, was du erreichen willst. Egal ob du fit bleiben, ein paar Kilo verlieren oder einfach nur deine schnellsten Kilometer laufen möchtest – wir haben für dich zusammengefasst, wann du den Schweiss im Krafttraining und wann im Ausdauertraining verlieren solltest.

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Wir sind definitiv im neuen Jahr angekommen! Das Jahr ist bereits eine Woche alt und damit auch die guten Vorsätze! Wir hoffen, Sie konnten Ihrem Vorhaben treu bleiben und setzen beliebte Verhaltensänderungen um wie zum Beispiel gesünder Essen, regelmässig Trainieren, mehr Schlafen oder dem Rauchen aufzuhören. Die Liste der Vorsätze ist unendlich lange und die Liste von jenen, die schon im Januar die Vorsätze auf das kommende Jahr verschieben auch. Damit ihnen das nicht passiert und Sie sich weiterhin am Erfolg freuen können, haben wir ihnen hier einige Tipps.

Falls Ihre Vorsätze bereits im Papierkorb gelandet sind, dann holen Sie Sie hervor und fangen Sie erneut an! Gute Vorsätze sind nicht gescheitert, wenn Sie sich einmal einige Tage nicht daranhalten. Anstatt auf das nächste Jahr zu warten, starten Sie erneut und bleiben mit unseren Tipps auf Kurs!

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