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Körper und Geist Pausen gönnen

By Adrian Lehmann in Regeneration

Der Saisonhöhepunkt

Ende September fand mit dem Berlin Marathon mein* Saisonhöhepunkt statt. Ein halbes Jahr hatte ich auf dieses eine Rennen hintrainiert und alles investiert, um am Tag X in der Form meines Lebens hinter der Startlinie zu stehen. In 2:15:12 Stunden verpasste ich meine Bestzeit schliesslich um winzige vier Sekunden. Dementsprechend überwog im Ziel vorerst die Enttäuschung. Mit etwas Abstand betrachtet realisierte ich aber, dass mir als viertbester Europäer und bester Schweizer mit Rang 16 in einem internationalen Topfeld ein sehr gutes Resultat gelungen war. Gleichzeitig hatte ich die Limite für die Europameisterschaften, welche 2018 ebenfalls in Berlin stattfinden werden, deutlich unterboten. Weiterlesen →

Sport und Stimmung

«Sport ist gesund», «Sport macht glücklich» und «Sport ist Mord» – alles Aussagen, die wir immer wieder hören. Die einen machen fanatisch und motiviert Sport und können sich ihr Leben ohne ihre täglichen Trainingseinheiten nicht vorstellen. Andere finden jeden Meter, den sie laufen müssen, überflüssig und jeden Treppentritt zu anstrengend. Und wieder andere würden eigentlich gerne etwas für sich, ihren Körper und ihre Gesundheit tun, können sich aber nicht überwinden. Oft fehlt die Zeit oder die Lust, nach einem stressigen und nervenaufreibenden Arbeitstag noch die Sportkleider anzuziehen und ins Training zu gehen. Aber vielleicht wäre genau das das Richtige, um abschalten und seine Stimmungslage heben zu können. Weiterlesen →

Ein gesunder Umgang mit Kohlenhydraten

Low Carb, Low Fat, Paleo, IIFYM, High Carb, Dr. Atkins und wie die verschiedenen Ernährungsformen auch alle heissen mögen – Im Dschungel dieser Ernährungsempfehlungen findet man sich kaum noch zu Recht. Und man fragt sich, welche denn nun die beste Methode sei, um gesund zu bleiben, seine Leistung zu steigern oder einige Kilos abzuspecken. Hier einige Fakten, warum eine Low Carb Ernährung gerade im Zusammenhang mit der Produktion von Insulin eine erfolgreiche Strategie zum Abnehmen und zur Gesundheitsförderung darstellen kann. Weiterlesen →

Sport im Winter

Es ist nie zu kalt!

Schaut man derzeit nach draussen, ist nicht gerade der erste Gedanke «oh wie schön wäre es, jetzt ein bisschen joggen zu gehen!». Der Himmel voller grauer Wolken, mal regnet’s, mal schneit’s und kalt ist’s auch noch. Da sind die meisten eher nicht motiviert, nach draussen zu gehen und sich sportlich zu betätigen.

Doch wie sieht es wirklich aus mit den sportlichen Möglichkeiten im Winter? Sollte man überhaupt draussen Sport machen oder ist es wirklich zu kalt für sportliche Betätigungen im Freien? Weiterlesen →

WHR – das Hüft-Bauch-Verhältnis gibt mehr als nur die Schönheit wieder

Was ist die Waist-Hip-Ratio?

Die WHR ist neben der „Waist-to-height-Ratio“ eine weitere einfache Messmethode, die Aufschluss geben kann über die Verteilung von Fettgewebe. Diese Methode erlaubt Rückschlüsse auf höhere Mengen an Viszeralfett, wenn sie auch nicht so exakt ist wie die Waist-to-Height-Ratio, oder kurz WhtR, das Verhältnis zwischen Taillenumfang und Körpergröße. Weiterlesen →

SMART formulieren – in Sport und Beruf ans Ziel

Kennst Du das? Es gibt etwas, was Du unbedingt schaffen willst. Du hast es fest vor und investierst auch richtig Energie in die Sache. Trotzdem will es nicht recht klappen mit dem Vorhaben. Die Ergebnisse bleiben weit hinter Deinen Vorstellungen zurück, obwohl anfangs doch alles so gut aussah! Woran kann das liegen? Hier wollen wir erklären, wie man SMART formulieren und damit zum Erfolg gelangen kann!

Falls ein Projekt unter einem Mangel an Kapital oder anderen Ressourcen nicht gedeihen will, ist das nachvollziehbar. In der Realität ist es aber nicht der Hauptgrund, warum Dinge scheitern. Ganz vorn bei den Ursachen liegt etwas anderes: Weiterlesen →

Alles andere als Ballast

Ballaststoffe sind kurzgefasst unverdauliche Kohlenhydrate. Ewig galten Ballaststoffe als das, wonach sie benannt wurden: als überflüssiger Ballast.

 Alles nur Humbug also?!

Wegen ihrer faserigen Struktur werden Ballaststoffe auch Nahrungsfasern genannt. Die meisten gehören zur Familie der Kohlenhydrate mit den Grundbausteinen Glucose (Trauben-) und Fructose (Fruchtzucker). Weiterlesen →

Was ist die „Waist-to-Height-Ratio“ eigentlich?

Taillenumfang im Verhältnis zur Körpergröße – ein erstaunlich treffsicherer Wert

Wenn es um die Messung vor allem des Bauchfettanteils geht, ist die sogenannte „Waist-to-Height“ Relation eine der akkuratesten und dabei einfachen Messmethoden. Der Taillenumfang – gemessen auf der Höhe des Bauchnabels bei entspanntem Ausatmen – wird in Relation zur Körpergröße gesetzt. Der Vorteil: Die Methode gibt Aufschluss über die Verteilung des Körperfettes, vor allem des gefährlichen Bauchfettes.

Am Beispiel einer durchschnittlich großen und schweren Frau sieht das so aus: 75 / 167 = 0.45 WHtR

Auch das Alter wird berücksichtigt

Der so entstandene Wert wird dabei noch unter dem Gesichtspunkt des Alters betrachtet. Die WHtR gilt nach neuesten Resultaten aus der Forschung als aussagekräftigster Wert, mit dem sich gesundheitliche Risiken auf der Basis von Übergewicht bestimmen lassen. Für Menschen unter 40 Jahren ist ein WHtR von mehr als 0.5 kritisch, für Personen zwischen 40 und 50 Jahren liegt der gefährliche Wert zwischen 0.5 und 0.6, und für Menschen über 50 wird es bei mehr als 0.6 riskant.

Die folgende Tabelle gibt Richtwerte für die WHtR an:

WHtR

Vorteile des WHtR

  • Es handelt sich um eine rasche,kostengünstige Messmethode, die jeder selbst vornehmen kann.
  • WHtR misst lediglich über den Taillenumfang das Fett am Bauch und erlaubt so recht genauen Aufschluss über das Viszeralfett.
  • Einfacher und genauer als die Hüft-Taillen-Ratio oder WHR. Die Körpergröße bleibt weitgehend gleich und die Formel eignet sich für Menschen ungeachtet ihrer Größe oder ihres Alters.

Einschränkungen des WHtR

  • Die Messmethode liefert keine genauen Werte über die Verteilung von Fett- und Muskel- bzw. Knochenmasse.
  • Für Menschen mit Body-Mass-Index von 35+ ist die Messung oft erschwert.

Mehr über den Körperfettanteil (KFA) oder den Bodymassindex (BMI) in unserem Blog!

 

 

Das richtige Frühstück ist der beste Auftakt für den Tag. Mit gesunder Ernährung bringst du gleich morgens deinen Organismus auf Trab und sorgst für Schwung und Energie. Am besten sollten dafür alle industriell verarbeiteten Lebensmittel vom Speiseplan verschwinden.

Weg mit zuckerhaltigen Frühstücksflocken und übermäßig süßem oder salzigem Brotaufstrich. Unsere gesunden Alternativen sind der ideale schwungvolle Start!

 

Obst-Müesli mit Chiasamen und Haferflocken

Zutaten

  • 1/2 Tasse Haferflocken oder andere Getreideflocken
  • 1 1/2 Tassen Nussmilch z.B. Mandel- oder Haselnussmilch
  • 4 EL Chiasamen
  • Jeweils 2 EL über Nacht eingeweichter Sonnenblumenkerne, Sesamsamen und Gojibeeren
  • 2 EL gemahlene Leinsamen

 

Mit einer Mischung aus den folgenden Zutaten servieren:

 

  • Jogurt oder Nussmilch nach Wahl
  • 1 Mango, 1 Apfel, 1 Banane, fein geschnitten
  • 1 Tasse frische Blaubeeren und Himbeeren (man kann die Obstauswahl der jeweiligen Saison anpassen)
  • eine Handvoll rohe Müslimischung, Datteln oder Rosinen
  • etwas Honig, Erdbeersoße oder Ahornsirup
  • Frische Minzeblätter vom Garten

Zubereitung

Die Haferflocken, die Milch, den Zitronensaft und die Chiasamen in einem kleinen Behälter gut vermengen, danach abdecken und mindestens eine halbe Stunde ruhen lassen. Die Mischung kann bis zu 4 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Je 2 EL der Sonnenblumen- und Kürbiskerne und der Gojibeeren über Nacht einweichen.

Am nächsten Morgen die Samen und Beeren zur Haferflocken-Chia-Mischung hinzufügen, mit Leinsamen bestreuen und gut vermischen.

Das Müesli schmeckt mit Joghurt oder noch mehr Nussmilch. Die gewaschenen, geputzten und in Stücke geschnittenen Früchte hinzugeben. Die Chia-Hafer-Mischung und das Obst lagenweise in eine Schüssel oder ein großes Glas schichten. Zum Schluss das Müesli mit der Müslimischung, den Kokosflocken, etwas Erdbeersoße, dem Honig, den frischen Minzeblättern oder mit einem anderen Topping beträufeln!

Ein Frühstück, das sofort Sonne und Energie in den Tag bringt!

Das richtige Frühstück ist der beste Auftakt für den Tag. Mit gesunder Ernährung bringst du gleich morgens deinen Organismus auf Trab und sorgst für Schwung und Energie. Am besten sollten dafür alle industriell verarbeiteten Lebensmittel vom Speiseplan verschwinden.

Weg mit zuckerhaltigen Frühstücksflocken und übermäßig süßem oder salzigem Brotaufstrich. Unsere gesunden Alternativen sind der ideale schwungvolle Start!

Geriebener Apfel mal ganz anders

Zutaten

  • 1 großer Apfel
  • frisch gepresster Zitronensaft
  • 1 TL Gojibeeren, Sonnenblumen- und Kürbiskerne, über Nacht eingeweicht
  • 1 EL gemahlene Leinsamen

Für die Tahinasoße:

  • 1 EL Tahina
  • 2 EL Wasser
  • 1/2 TL Honig/ Ahornsirup
  • 1/4 TL Zimt

Zubereitung

Die Beeren und Samen gut waschen und abtropfen lassen, dann beiseitestellen. Den Apfel mitsamt der Schale reiben. Sofort mit Zitronensaft beträufeln, damit er nicht unschön braun anläuft! Den geriebenen Apfel mit den Beeren und Samen bestreuen.

Anschließend die Zutaten für die Tahinasoße zum Kochen bringen. Graduell etwas Wasser zugeben, bis die Soße flüssig genug ist. Über den geriebenen Apfel geben und warm servieren!

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